DownloadLaden Sie sich die Biografie als PDF herunter.
deutsch | english | français

Biografie

Der deutsche Pianist Frank Dupree sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seiner Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er die Jury. Pianisten-Legende Emanuel Ax beschreibt ihn als einen „außergewöhnlichen, empfindsamen und enorm interessanten Künstler, der ohne Zweifel eine bedeutende Rolle bei den führenden Musikern seiner Generation spielen wird.“

Zunächst wurde Frank Dupree als Jazz-Schlagzeuger ausgebildet, um sich später voll und ganz dem klassischen Klavierrepertoire zuzuwenden. Seither widmet er sich mit großer Begeisterung auch der Musik des 20. Jahrhunderts sowie den Werken zeitgenössischer Komponisten. So verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Péter Eötvös (Erdenklavier – Himmelklavier, Weltersteinspielung im Jahr 2015 beim Label GENUIN classics) und Wolfgang Rihm (Con Piano? Certo!, Uraufführung mit GMD Justin Brown und der Badischen Staatskapelle Karlsruhe im Juni 2015).

Zu Beginn der Saison 2017/2018 gab Frank Dupree sein Debüt in Großbritannien mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll und dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto. Als ehemaliger Artist-in-Residence der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz führt Frank auch in dieser Saison seine eigens initiierte Konzertreihe Connect it! fort und gestaltet kreative, stilübergreifende Konzertprogramme, in denen er Klassik und Jazz miteinander kombiniert und alle Beethoven Klavierkonzert vom Klavier aus selbst dirigiert. Weitere Highlights dieser Saison sind Konzerte in der Londoner Wigmore Hall, im Royal Birmingham Conservatoire, in der Saffron Hall, im BOZAR in Brüssel, im Baden-Badener Festspielhaus, im Teatro Alighieri Revenna und Konzerte mit den Essener Philharmonikern, den Stuttgarter Philharmonikern (play/direct), den Duisburger Philharmonikern und dem Philharmonie Orchester Breslau.

Als Künstler, der sich schnell in der internationalen Orchesterlandschaft als Solist etabliert hat, trat Frank Dupree mit dem Orchestre de Chambre de Paris (play/direct), dem Minnesota Symphony Orchestra, dem Malmö SymfoniOrkester, dem Kristiansand Symfoniorkester, dem Auckland Philharmonia Orchestra, dem Beethoven Orchester Bonn, der Weimarer Staatskapelle, dem Berner Symphonieorchester und dem Musikkollegium Winterthur auf. Sowohl Klavierrezitals als auch Kammermusik spielen in Franks musikalischem Schaffen eine große Rolle. So musizierte er gemeinsam mit den führenden Künstlern seiner Generation (Simon Höfele, Edgar Moreau, Daniel Lozakovich, Kian Soltani, Timothy Ridout und das Goldmund Quartett) und gab Konzerte im Auditorium du Louvre Paris, im Konzerthaus Berlin, beim Verbier Festival, beim Septembre Musical Montreux, beim Davos Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Heidelberger Frühling, bei den Ludwigsburger Schlossfestspiele sowie in vielen anderen Städten in ganz Deutschland.

Vom Klavier aus zu dirigieren, ist Franks besondere Leidenschaft. 2012 wurde er für seine Beethoven-Interpretation als Pianist und Dirigent mit dem 1. Preis beim Internationalen Hans-von-Bülow Wettbewerb in Meiningen ausgezeichnet. Kurz darauf wurde er eingeladen, bei der Play-Direct-Academy des Orchestre de Chambre de Paris mit Joseph Swensen, Stephen Kovacevich und François Leleux teilzunehmen. Als Dirigent assistierte er Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth und Mario Venzago. 

1991 in Rastatt geboren, wird Frank Dupree seit seinem sechsten Lebensjahr von Prof. Sontraud Speidel unterrichtet und gefördert. 2017/2018 setzt Frank Dupree sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Master-Studiengang Klavier fort. Wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Emanuel Ax, Ralf Gothóni, Klaus Hellwig, Alexander Braginsky, Cyprien Katsaris, Ferenc Rados, Gábor Takács-Nagy, Stephen Kovacevich und Menahem Pressler. Er ist Carl-Heinz Illies-Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und seit dem Sommersemester 2013 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit Juli 2016 ist Frank Dupree offizieller Steinway-Künstler.