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Frank Dupree | Pianist
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Biografie

Der deutsche Pianist Frank Dupree sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seiner Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er die Jury. Pianisten-Legende Emanuel Ax beschreibt ihn als einen „außergewöhnlichen, empfindsamen und enorm interessanten Künstler, der ohne Zweifel eine bedeutende Rolle bei den führenden Musikern seiner Generation spielen wird.“

Zunächst wurde Frank Dupree als Jazz-Schlagzeuger ausgebildet, um sich später voll und ganz dem klassischen Klavierrepertoire zuzuwenden. Seither widmet er sich mit großer Begeisterung auch der Musik des 20. Jahrhunderts sowie den Werken zeitgenössischer Komponisten. So verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Péter Eötvös (Erdenklavier – Himmelklavier, Weltersteinspielung 2015 beim Label GENUIN classics) und Wolfgang Rihm (Con Piano? Certo!, Uraufführung mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe 2015).

Jüngste und bevorstehende Highlights in Duprees Konzerttätigkeiten sind erfolgreiche Debüts mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto und mit den Stuttgarter Philharmonikern als Play-Direct-Künstler, woraufhin er umgehend in der darauffolgenden Saison eingeladen wurde. Als ehemaliger, hochgeschätzter Artist-in-Residence führt Frank auch in dieser Saison seine Zusammenarbeit mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz fort, mit der er auch weiterhin zahlreiche innovative und stilübergreifende Konzertprogramme gestaltet. Leonard Bernsteins Oper Trouble in Tahiti – Duprees erstes Opernprojekt – markiert einen Höhepunkt dieser Zusammenarbeit in der laufenden Saison. Weitere Highlights sind Wiedereinladungen in die Londoner Wigmore Hall sowie Konzerte im Konzerthaus Berlin, in der Elbphilharmonie Hamburg, im BOZAR Brüssel, in der Tonhalle Zürich, im Royal Birmingham Conservatoire, beim Cheltenham Festival, im Festspielhaus Baden-Baden, in Ravenna und in Madrid. Außerdem konzertiert er mit der Staatskapelle Weimar, den Essener Philharmonikern, dem Münster Sinfonieorchester und dem Wrocław Philharmonic Orchestra.

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